Breaker Blocks: wenn ein Orderblock die Seite wechselt

Was ein Breaker Block ist, wie er nach einem Liquidity Sweep und einem Strukturbruch entsteht und wie Trader den Retest nutzen.

Teil 3 von 3 1 Min. Lesezeit Aktualisiert

Nicht jeder Orderblock hält. Bricht der Kurs kraftvoll durch einen hindurch, wird aus dem Block oft das Gegenteil: Aus Widerstand wird Unterstützung, aus Unterstützung Widerstand. Diesen gedrehten Block nennt man Breaker Block.

So entsteht ein bullischer Breaker

  • Der Kurs bildet ein Hoch und holt sich danach ein Tief darunter – samt der Liquidität dort.
  • Die letzte grüne Kerze vor diesem Rückgang ist ein bärischer Orderblock.
  • Danach steigt der Kurs kräftig und schließt über dem Hoch – ein Strukturbruch nach oben.
  • Der gebrochene bärische Orderblock ist jetzt ein bullischer Breaker Block.

Ein bärischer Breaker entsteht genauso umgekehrt: ein Sweep über ein Hoch, dann ein Strukturbruch nach unten durch einen bullischen Orderblock.

Warum Breaker funktionieren

Der Sweep hat die Stops eingesammelt, und der Strukturbruch zeigt, dass die andere Seite die Kontrolle übernommen hat. Trader, die auf der falschen Seite stehen, wollen oft nahe ihrem Einstieg raus – genau am Breaker. Deshalb reagiert der Kurs beim Retest so häufig.

Den Retest traden

  • Warte, bis der Kurs in den Breaker Block zurückkommt.
  • Suche auf einer kleineren Zeiteinheit nach einer Reaktion oder einem Change of Character.
  • Lege den Stop hinter den Breaker oder hinter den Sweep.
  • Ziel: die nächste Liquidität in der neuen Richtung.

Breaker oder Mitigation Block?

Beides sind gebrochene Orderblöcke. Ein Breaker kommt mit einem Liquidity Sweep vor dem Bruch; ein Mitigation Block entsteht ohne diesen Sweep, nach einem gescheiterten Versuch, ein neues Hoch oder Tief zu bilden. Viele Trader geben dem Breaker wegen des Liquiditäts-Sweeps mehr Gewicht.

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Lerninhalt. Keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf. Risikohinweis