Multi-Timeframe-Analyse: vom großen Bild zum Einstieg

Eine einfache Top-down-Routine mit drei Zeiteinheiten – Richtung, Zone und Einstieg – und welche Kombinationen zusammenpassen.

Teil 1 von 2 1 Min. Lesezeit Aktualisiert

Ein einzelner Chart erzählt selten die ganze Geschichte. Wenn du denselben Markt auf mehreren Zeiteinheiten ansiehst, erkennst du die Richtung, die wichtigen Bereiche und den richtigen Moment zum Handeln – in genau dieser Reihenfolge.

Drei Zeiteinheiten, drei Aufgaben

  • Höhere Zeiteinheit: die Richtung – Marktstruktur und Trend.
  • Mittlere Zeiteinheit: die Bereiche – Zonen, Orderblöcke und Fair Value Gaps.
  • Kleinere Zeiteinheit: der Einstieg – ein Change of Character oder ein Sweep an deinem Bereich.

Kombinationen, die passen

  • Swing-Trading: Woche – Tag – 4 Stunden
  • Daytrading: 4 Stunden – 1 Stunde – 15 Minuten
  • Intraday: 1 Stunde – 15 Minuten – 1 bis 5 Minuten

Ein Faktor von etwa vier bis sechs zwischen den Zeiteinheiten funktioniert gut: Jeder kleinere Chart zeigt dann eine einzelne Bewegung des größeren im Detail.

Top-down in fünf Schritten

  • Zeichne die Marktstruktur auf der höheren Zeiteinheit ein.
  • Markiere auf der mittleren Zeiteinheit die Zonen in dieser Richtung.
  • Warte, bis der Kurs eine dieser Zonen erreicht.
  • Wechsle auf die kleinere Zeiteinheit und warte auf deinen Einstiegs-Trigger.
  • Plane Stop und Ziel und berechne die Positionsgröße aus dem Stop.

Fokussiert bleiben

  • Drei Zeiteinheiten reichen – mehr Charts bedeuten mehr Rauschen.
  • Lege deine Zeiteinheiten vor der Session fest und bleib dabei.
  • Trade in Richtung der höheren Zeiteinheit, außer du hast einen klaren Grund dagegen.

Alles zusammen

Mit einer festen Routine siehst du jeden Chart auf dieselbe Weise an – und erkennst schneller, wann ein Setup komplett ist. Dieser ruhige, wiederholbare Ablauf macht aus Analyse beständige Entscheidungen.

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Lerninhalt. Keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf. Risikohinweis